Inflation, steigende Zinsen und Rezessionsgefahr: Einfluss auf Preise von Wohnimmobilien in Deutschland

Seit Ende letzten Jahres hat sich das Umfeld für Immobilieninvestionen in ungeahntem Ausmaß geändert. Viele erwarten seitdem deutlich sinkende Immobilienpreise – entsprechende Einschätzungen mit mehr oder weniger ausführlichen Begründungen und Beobachtungen sind jeden Tag zu lesen.

Lutz Johanning (Lehrstuhl für Empirische Kapitalmarktforschung an der WHU – Otto Beisheim School of Management und Senior Advisor bei credX), Ralf Kauther und Paul Zelder, credX haben einmal genauer hingeschaut: Sie haben anhand der verfügbaren Daten analysiert, welchen messbaren Einfluss Zinsen, Inflation und andere Parameter in den letzten 50 Jahren auf die deutschen Immobilienpreise hatten.

Das Ergebnis wird nicht wenige überraschen: Im Wohnimmobilienmarkt zeigen die langjährigen Zeitreihen einen signifikanten positiven Einfluss von Inflation und negativen von Zinsen. Die quantitativen Auswirkungen auf die Immobilienpreise sind aber viel geringer, als viele derzeit annehmen. Bei Büro- und Einzelhandelsimmobilienpreisen sind gar keine Korrelationen mit Inflation und Zins erkennbar.

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